Meine künstlerische Reise begann nicht in der Kindheit, sondern mit einer Begegnung. Als ich À l’Heure de l’Observatoire von Man Ray sah, entstand der Wunsch zu malen. Dieses Werk wurde zum Ausgangspunkt meines künstlerischen Weges.
Im Alter von 36 Jahren begann ich zu malen und besuchte Kurse im Raum Düsseldorf. 2007 nahm ich ein Kunststudium an der FAfM Düsseldorf bei Jens Kilian auf und entwickelte dort bis zu meiner Auswanderung in die USA im Jahr 2009 meine künstlerische Sprache weiter.
In den USA stellte ich unter anderem bei Boswell & Mourot Fine Art in Arkansas sowie in Coconut Grove, Miami aus. Diese Zeit verdeutlichte mir, wie Kunst kulturelle Grenzen überwindet.
Nach meiner Rückkehr im Jahr 2012 setzte ich meinen künstlerischen Weg fort. Von 2013 bis 2015 absolvierte ich an der Leonardo KunstAkademie Salzburg ein zweijähriges Studium in „Bildnerische Gestaltung – Malerei und Grafik“ unter der Leitung von Prof. Hannes Baier. Darauf aufbauend folgte 2016 das Aufbaustudium der Meisterklasse bei Prof. Hannes Baier, das ich 2017 mit dem Abschluss der Meisterklasse und einer Vernissage abschloss.
Heute arbeite ich mit Collage, Assemblage, Mischtechnik, Pigmenten, Tusche, Pastell sowie eigenen Materialien. Fundstücke aus verschiedenen Ländern – darunter Fliesen, Sand und Steine – fließen in meine Arbeiten ein.
Lange Zeit nahm ich meine Werke als unterschiedlich wahr, bis ich den verbindenden roten Faden erkannte: Transformation. Meine Arbeiten beschäftigen sich mit Identität, Erinnerung, Natur, Technik sowie den Spuren von Menschen und Orten. Aus Fragmenten entstehen neue Zusammenhänge.
Meine Collagen verstehen sich als Denkräume, aus denen Gemälde hervorgehen, in denen Materialien und Erfahrungen miteinander verschmelzen. Jedes Werk ist Teil eines größeren Zusammenhangs.
Meine Bilder erzählen mir meinen Lebensweg.